Was viele Menschen nicht nachvollziehen können, ist das einige von uns in der Welt, mehr wahrnehmen und mitbekommen als die anderen. Die rechte Gehirnhälfte, ist dabei viel aktiver. Wir denken visuell-räumlich.
"Wie kann man nur so
extrem empfindlich sein?", gegenüber Geräuschen, Gerüchen, optischen
Wahrnehmungen, Berührungen und emotionalen Eindrücken/Stimmungen/Atmospähren, werde ich oft gefragt.
Zudem wurde ich (und das ist sehr weit verbreitet so) früher, stark abgewertet mit Sätzen wie: "Frag nicht so viel!, Was du dir für Gedanken machst.. Ich kann dir nicht folgen, ich verstehe dich nicht, du bist doch krank, dumm, verrückt, hast sie nicht mehr alle"..
Irgendwann glaubt man das. Aber das stimmt nicht! Unsere Eltern und Mitmenschen, hatten nur kein Bewusstsein und Verständnis dafür. Wir sind eben anders und das ist total OKAY so <3
Zuerst möchte ich kurz erläutern, das wir selbstverständlich alle über eine Sensibilität verfügen.
Das Nervensystem nimmt Informationen über die Umwelt und den
Organismus auf, verarbeitet diese und veranlasst entsprechende
lebensdienliche Reaktionen.
Unterschiedlich ist nur der Grad der generellen Sensibilität. Bei
hochsensiblen Menschen liegt aufgrund der Konstitution ihres
Nervensystems eine stark ausgeprägte Sensibilität vor.
Bei mir war das so, dass ich immer schon ein erstaunlich gutes Gespür für die Gefühle meiner Mitmenschen hatte ob ich sie nun kenne oder nicht. Als würde ich direkt in sie reingehen können und sie werden. (große und automatische Empathie-Fähigkeit)
Das war manchmal sehr anstrengend, ich fühlte mich schnell überfordert, denn das kann man nicht einfach abstellen. Vorallem bei negativeren Gefühlen, wie Angst, Stress oder Wut...
Mit der Zeit lernte ich mich davon abzugrenzen, sie zwar wahrzunehmen, aber sie nicht als meine eigenen Gefühle anzunnehmen. Und vorallem mir mehr Ruhe und Zeit alleine zu gönnen.
Ich war immer schon das unverstandene, "andere" Kind der Familie, deshalb gewöhnte ich mir schnell an, dauernd alles zu erklären und zu rechtfertigen was ich sagte. "Stell dich nicht so an..." , sei nicht so empfindlich", "mach doch nicht immer alles zu kompliziert.." drei der meistgehörten Sätze in meinem Leben..
Teilweise ist es so als könnte ich direkt in den Kopf des anderen schauen.. nur meistens nicht andersrum.
Ob ich will oder nicht. Manchmal pickte ich Dinge hervor, für die diese Person noch garnicht bereit war, Dinge die diese Person noch garnicht wahrnahm, erst zu einem späteren Zeitpunkt, konnten wir dann darüber reden. Als wäre ich ab und zu einfach Zeitversetzt unterwegs. Mit der Zeit, lernte ich vorsichtiger und langsamer zu sein, denn nicht jeder ist wie ich.
Oft habe ich mich gefragt warum "nur ich" von "einfachen", oder für anderen langweiligen Dingen, so geflashed/erstaunt bin. Ich sehe darin halt mehr Nuancen und Details, wie kleine Kinder.
Ich hab das Talent sehr schnell zusammenhängende Dinge zu erkennen und Situationen einzuschätzchen und zu überblicken. Oft weiss ich intuitiv Sachen schon Tage vorher. Das hat mich immer etwas verwirrt und machte mir auch eine riesen Angst, da ich dachte ich werde verrückt..^^
Heute lerne ich darauf zu vertrauen, mein Leben wird stimmiger und einfacher, Tag für Tag.
Anstatt auf die Stimme des Egos, die deiner Eltern oder auf irgendwem zu hören, der einfach keine Ahnung hat was in dir vorgeht. Man selbst ist sich immer der beste Ratgeber, denn die Lösungen tragen wir bereits in uns.
Wenn ich Musik höre, dann ist es wie auf LSD nur ohne. Ich erlebe dabei innerlich, ganze Klanglandschaften in allen Formen und in allen Farben. Mit jeden Track den ich höre läuft visuell ein
ganzer Film ab.
Automatisch, all das ist nicht steuerbar, es ist angeboren und eine Gabe.
Die meisten Menschen hielten mich für verrückt, wenn ich ihnen was von meiner Welt zeigen wollte..
Aber das ist mit mittlerweile egal, ich liebe es verrückt zu sein. Ich selbst zu sein.
Is doch viel schöner das leben knallbunt zu sehen als nur schwarzweiß ;)
Ich liebe die unendlichen Möglichkeiten bei allem. Vielfalt.
Dauert nur manchmal etwas, bis ich mich bei der ganzen Auswahl entscheiden kann. ^^
Zurzeit lerne ich Verständnis für mich selbst/all das zu haben und somit auch Geduld.
Es macht vielmehr Sinn sich auf die positven Seiten der Medaille zu fokussieren, man sollte etwas daraus machen, denn nichts ist einfach nur so da.
Ich habe mich mein ganzes Leben verurteilen lassen, bis ich selbst annahm, ich sei irgendwie nicht ganz richtig, defekt oder gestört. Wenn man das glaubt und nur noch der Stimme der Angst folgt, dann wird man auch ver-rückt.
Heute sehe ich das ganze als Gabe und Talent, denn es sind schöne Fähigkeiten, die, die Welt braucht !
Deshalb werde ich sie in Zukunft einsetzen, um anderen Menschen unterstützend und motivierend zu Seite zu stehen. <3
So das waren Infos aus erster Hand. ;)
Ein ganz tolles Video von Anne Heintze findet ihr hier: https://www.youtube.com/watch?v=vXPPSSr41b8
Wenn ihr mehr erfahren wollt kann ich www.zartbesaitet.de oder www.hsphealth.com empfehlen.
Die Welt braucht uns und wir sind nich alleine.
Sonntag, 10. Mai 2015
Meine Lieblingsweisheiten aus Köln
1. Et is wie et is ( Es ist wie es ist)
2. Et kütt wie et kütt (Es kommt wie es kommt)
3. Von nix kütt nix ( Von nichts kommt nichts)
sehr positiv wie ich finde, zudem hat es mich auch immer sehr ünterstüzt und inspieriert in meinem Leben. <3
2. Et kütt wie et kütt (Es kommt wie es kommt)
3. Von nix kütt nix ( Von nichts kommt nichts)
sehr positiv wie ich finde, zudem hat es mich auch immer sehr ünterstüzt und inspieriert in meinem Leben. <3
Dienstag, 17. Februar 2015
Die Macht der 21 Tage
Alles, was wir mindestens 21 Tage TUN, manifestiert sich in unserem
UnterbewusstSEIN und "überschreibt" alte, in uns gespeicherte Programme.
Schätze doch einfach mal 5 Minuten am Tag etwas, wofür du dankbar bist in deinem Leben.
Die Energie folgt der Aufmerksamkeit..
Schätze doch einfach mal 5 Minuten am Tag etwas, wofür du dankbar bist in deinem Leben.
Die Energie folgt der Aufmerksamkeit..
Mittwoch, 11. Februar 2015
Sonntag, 11. Januar 2015
was ist der Unterschied zwischen Therapeuten und Coaches?
Herkömmliche Therapeuten nehmen die Probleme ernst, nicht den Klienten, lösungsorientierte Coaches nehmen den Klienten ernst, nicht die Probleme.
;)
;)
Anleitung zum Unglücklichsein *Tipp
- Vergleiche dich immer mit anderen.
- Erwarte von allen, dass sie dich verstehen.
- Bewerte die Erfahrungen und das Wissen anderer immer höher, als dein eigenes.
- Mach immer das was vernünftig ist, oder andere dir sagen.
- Steck dir große , ganz weit entfernte Ziele.
Samstag, 13. Dezember 2014
Schattenarbeit
„Schatten werden entweder erkannt und angeschaut oder im Außen bekämpft.
Bewusstsein über den individuellen und kollektiven Schatten herstellen
ist die beste Methode, die Schatten aufzulösen. Bewusstsein heilt.
Die Schattenarbeit ist eine Notwendigkeit für den nächsten Schritt in der Evolution." Ken Wilber
Als ich an einem bestimmten Zeitpunkt meines Lebens festellte, dass da so langsam aber sicher etwas hochkommt in mir, von tief unten aus meiner eigenen Dunkelheit, löste es in mir erstmal diverse Sorten eher unangenehmer Gefühle aus. Ich ging darunter und überlebte mich selbst.
Carl Gustav Jung, Analytische Psychologie, nennt diese "Schatten" auch die Gesamtheit der individuell und kollektiv-unbewussten Anteile des Ichs.
C. G. Jung unterscheidet das Ich vom Selbst. Das Ich vertritt die bewussten (hellen) Anteile, das Selbst die gesamte Psyche, also auch die unbewussten (dunklen) Anteile.
Die Gleichung unseres Lebens lautet demnach: Ich + Schatten = Selbst
Der Weg zum Selbst führt daher durch den Schatten.
Ein Schatten entsteht, wenn eine Eigenschaft, Vorliebe oder Verhaltensweise von mir bei meiner Umwelt auf Ablehnung stößt und wenn ich den Schmerz, den dieses auslöst nicht ertragen kann. Im Schatten sind abgelehnte und abgespaltene Erfahrungen, abgewehrte Triebe, Fixierungen und Programmierungen, frühkindliche Prägungen und nicht gelebte Persönlichkeitsanteile. Auch viele unserer Qualitäten fristen ihr Dasein im Schatten. Ob positiv oder negativ hingeschaut - dein Schatten verbirgt deine größten Talente und Schätze.
Die Gleichung unseres Lebens lautet demnach: Ich + Schatten = Selbst
Der Weg zum Selbst führt daher durch den Schatten.
Ein Schatten entsteht, wenn eine Eigenschaft, Vorliebe oder Verhaltensweise von mir bei meiner Umwelt auf Ablehnung stößt und wenn ich den Schmerz, den dieses auslöst nicht ertragen kann. Im Schatten sind abgelehnte und abgespaltene Erfahrungen, abgewehrte Triebe, Fixierungen und Programmierungen, frühkindliche Prägungen und nicht gelebte Persönlichkeitsanteile. Auch viele unserer Qualitäten fristen ihr Dasein im Schatten. Ob positiv oder negativ hingeschaut - dein Schatten verbirgt deine größten Talente und Schätze.
Der Schatten beschreibt denjenigen Anteil unserer Lebensenergie, der nicht mehr frei fließen kann. Blockierte Lebensenergie führt zu Angst und Gewalt. Als Folge davon entstehen sogenannte „Körperpanzerungen" und blockieren als chronische Selbstschutzhaltung das freie Pulsieren von Energie und die natürliche körperlich-seelische Beweglichkeit und Ausdrucksfähigkeit. Im Kontakt mit solchen Panzerungen und bei ihrer Lösung wird uns deutlich, dass Angst immer auch eine Kontraktion ist, die sich gegen Ausdehnung und Erweiterung richtet. Auf der Suche nach einem Leben, wo Energien und Gefühle frei fließen können, wo wir Konflikte nicht vermeiden, sondern sie als Gelegenheiten betrachten, bewusst zu werden und tiefer zu gehen, führt der Weg durch die Wiederentdeckung des Schattens. Das Auftauchen dieser verdrängten Lebenserfahrungen wird oft als Reinigung erlebt und als fruchtbare Umwandlung und Integration der gestauten Impulse. Es kostet sehr viel Energie die Schatten daran zu hindern, aus dem Untergrund wieder aufzutauchen. Gelingt es, den Schattenanteil zu integrieren, steht uns diese Energie wieder zur Verfügung.
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